SCHREIBZEIT
Als deutschlandweit erster Künstler habe ich 2005 begonnen, meine Handschrift über eine Website anzubieten. Nach fünf erfolgreichen Jahren als Auftragskalligraph stellte ich scriptum, wie das Unternehmen hieß, schließlich ein und konzentrierte mich auf andere Projekte. Erst 2025 verband ich Handschrift und Gestaltung wieder miteinander. Um mich vom Handlettering-Trend und der klassischen Kalligraphie abzugrenzen, nutze ich die Eigenbezeichnung "Schriftbildner". Nach der gelungenen Premiere eines Schönschreib-Kurses sind weitere Workshops geplant.
Zwischen 2005 und 2010 entstanden über 2000 Einzelstücke, entweder mit dem Füllfederhalter oder mit Federhalter und Tintenglas. Viele Schriften gingen an prominente Adressen, unter anderem an Gucci in Italien.
Klassische Kalligraphie habe ich nie gelernt, begeisterte mich aber schon in der ersten Schulklasse fürs Schreiben. Auf die Idee, dass ich eine außergewöhnliche Handschrift besitze, wäre ich von alleine nicht gekomen. Kunden in einer Papeterie haben mich darauf aufmerksam gemacht.
Aufragskalligraphien biete ich heute nicht mehr an, erstelle aber gerne kleine Arbeiten, die im wahrsten Sinne des Wortes "meine Handschrift" tragen.





